Vom Drücken der richtigen Knöpfe

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Foto: Pitopia

Sie werden es nicht glauben, aber: Auch ich habe manchmal keine Lust auf Sex. Zwar hält dieser Zustand niemals lange an, doch es gibt solche Phasen durchaus. Etwa, wenn ich viel gearbeitet habe und körperlich erschöpft bin. Dann will ich nur noch schlafen, und zwar allein. Oder wenn mich irgendetwas so stark beschäftigt, dass ich an nichts anderes denken kann. Oder wenn ich schlicht und ergreifend krank bin. Passiert höchst selten, kommt aber vor.

Immer wieder höre ich, dass es bei vielen Menschen, Männern wie Frauen, nicht weit her ist mit der Lust auf Sex, geschweige denn ihrer Befriedigung. Die häufigsten Gründe dafür sind allgemeiner Frust, berufliche Anspannung, hormonelle Störungen, nachwirkende schlechte Erfahrungen (im Extremfall Traumata), ganz oft auch ein fehlender Partner – nein, das Single-Leben ist nicht immer lustig. Doch auch zu zweit ist es nicht unbedingt besser, wenn sich die Lust aufeinander in der alltäglichen Routine verflüchtigt hat. Bei allzu vielen Paaren ist das so, es wird allerdings gern unter den Teppich gekehrt.

Ich kenne da ein unfehlbares Rezept. Zumindest bei mir funktioniert es fast immer. Es lautet: Der Appetit kommt beim Essen. Einfach drauf einlassen und sehen, was kommt. Oder wer.

Auch wenn ich keine Lust auf Sex habe, so lasse ich mich gerne umstimmen, wenn bei mir bestimmte Knöpfe gedrückt werden. Finden Sie heraus, welche das bei Ihnen sein könnten. Und bei Ihrem Partner. Das ist schon die halbe Miete.

Welche Knöpfe es bei mir sind? Das bleibt mein Geheimnis.

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