Sieben Jahre schlechter Sex

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Als Kind, erinnere ich mich, mussten wir immer unsere Teller leer essen, damit am nächsten Tag die Sonne schien. Das funktionierte leider nicht immer, denn im Oberbergischen, wo ich herkomme, ist es oftmals trüb und nass, besonders in den langen Monaten zwischen Sommerende und Sommeranfang.

Gleichwohl ist von diesem Brauch etwas bei mir hängen geblieben. Zwar esse ich keineswegs mehr meinen Teller leer, wenn es mir nicht schmeckt, doch bin ich durchaus davon überzeugt, dass sich unziemliches Verhalten auf irgendeine Weise rächt.

Sieben Jahre schlechten Sex also, um gleich zum Thema zu kommen, werden zum Beispiel Paare haben, die sich beim Anstoßen mit Wein oder Champagner nicht gegenseitig in die Augen schauen. Oder nach einem Streit unversöhnt nebeneinander einschlafen.

Gar keinen Sex (und stattdessen eine Ohrfeige) hingegen kann erwarten, wer einer Frau ungefragt in den Schritt oder an den Busen greift und glaubt, das sei erotisch und mache sie an. Andersrum wird ebenfalls ein Schuh daraus. Männer mögen zwar meist eine direktere Ansprache, werden aber leicht verschreckt, wenn Frauen sich ihnen zu offensiv nähern. Das stellt ihre Männlichkeit in Frage, sie reagieren mit Rückzug.

Ein Rezept für guten, allseits befriedigenden Sex? Gibt es nicht. Dafür einen Tipp von mir: Je öfter Sie Sex haben, desto besser wird er.

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