Sturm der Liebe

Sturm

Foto: Pitopia

Der Orkan „Xaver“ rauscht gerade über Deutschland, was zumindest Norddeutschland ziemlich aus dem Takt gebracht hat. Flüge fallen aus, Zugverbindungen werden gestrichen und U-Bahnlinien gesperrt. Kinder müssen nicht zur Schule, das Hamburger Hafengebiet steht weiträumig unter Wasser, die ost- und nordfriesischen Inseln sind zeitweise abgeschnitten. Windgeschwindigkeiten von 150 Stundenkilometern sind auch nicht spaßig, hinzu kommen Schnee und Hagel.

Ich wohne zwar in Berlin, doch wenn ich aus dem Fenster schaue, sieht das auch nicht gerade verlockend aus. Ja, selbst hier tobt der Sturm. Und es soll noch schlimmer werden. Was also tun?

Keine zehn Pferde bringen mich bei diesem Wetter raus, doch ein einzelner Mann durchaus ins Bett. Nur da ist es derzeit auszuhalten. „Sturm der Liebe“, so heißt, glaube ich, irgendeine Endlos-Seifenoper. Widmen wir „Xaver“ doch einfach um, und machen wir das Beste draus.

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