Sex als Lebenselixier

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Foto: Pitopia

Verlängert Sex das Leben? Das will ich doch hoffen! Ich arbeite jedenfalls kräftig daran, uralt zu werden.

Aber stimmt auch das Gegenteil? Dass fehlender Sex das Leben verkürzt? Mönche und Nonnen werden heftig protestieren, schließlich leben sie keusch (oder sollten es zumindest), und viele von ihnen erreichen ein ausgesprochen hohes Alter.

An der University of Michigan in Ann Arbor, berichtet die Zeitschrift „Science“, führten Wissenschaftler ein ziemlich gemeines Experiment durch: Sie sperrten Fruchtfliegenmännchen mit anderen Männchen zusammen, die durch genetische Veränderungen den Geruch von Weibchen verströmten. Mit Sex war da nichts mehr, was die „richtigen“ Männchen gehörig frustrierte. Sie starben nach kurzer Zeit. Einige Männchen, denen die Paarung dann doch erlaubt wurde, entwickelten sich hingegen prächtig, ihre Lebensspanne verlängerte sich.

Das gibt mir natürlich zu denken. Was bezwecken Frauen damit, wenn sie Männerparfum auflegen? Was führen sie heimlich im Schilde, wenn sie ihre Männer auf Sex-Diät setzen? Ist dies vielleicht eine besonders elegante und subtile Methode, sich seines Partners zu entledigen? Früher Tod durch Sexentzug?

Fragen über Fragen. Werden sexuell hyperaktive Paare tatsächlich älter als solche, bei denen besinnliche Ruhe im Schlafzimmer herrscht? Man kann sich ja auch zu Tode vögeln. Was zweifellos ein schönerer und interessanterer Tod ist als jener, bei dem man vor lauter Langeweile stirbt.

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