Ein Mundvoll

54_Mundvoll_24.5.13

Es gibt Leute, die können den Mund nicht voll genug kriegen. Für die habe ich ein paar Tipps. Ich rede nicht vom Essen, sondern – na, was glauben Sie? – vom Sex. Wobei ich das mit dem Mund durchaus wörtlich meine, ist er doch eine der sensibelsten Regionen, über die der Mensch verfügt. Man sollte ihm also nur Gutes tun.

Ich habe da zwar einige Ideen, doch diese umzusetzen geht nicht immer und nicht überall. Es gibt stattdessen, in darauf spezialisierten Läden und im Internet, einige Surrogate, die allerdings nicht jugendfrei sind. Ich habe mir mal eine kleine Auswahl besorgt.

Geschmacklich unterscheiden sie sich nicht von normalen Pfefferminzbonbons, Lutschern und Gummibärchen (ich habe den Blindtest gemacht!), doch die Form ruft schöne Erinnerungen wach. Außerdem eignen sie sich gut dazu, auf frivole Art Kontakte anzubahnen, allerdings wohl eher in volltrunkenem Zustand. Es kann dies leicht zu Missverständnissen führen, man wandelt auf einem schmalen Grat.

Bei Junggesellinnen-Abschieden sorgen solche Accessoires gewiss für heitere Stimmung, während man sich in sozialen Netzwerken mit entsprechenden Fotos eher nicht präsentieren sollte (das Netz vergisst nie).

Ich selbst habe nicht die rechte Verwendung für die kleinen Scherzartikel. Ich ziehe es nämlich vor, mich am Original gütlich zu tun.

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