Froschkönig

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Kennen Sie das Märchen vom „Froschkönig“? Wo die Prinzessin einen Frosch küsst, der sich daraufhin in einen veritablen, selbstredend attraktiven Prinzen verwandelt, welchen sie heiratet und mit dem sie glücklich wird bis ans Ende aller Tage? Nun, vielen Frauen geht es genau so. Manchen zumindest.

Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze brechen für die äußerlich nicht so toll aussehenden Männer. Die kein Adonis sind, aber vielleicht außergewöhnlich klug. Oder gebildet. Witzig. Gut im Bett. Oder – im Idealfall – alles zusammen.

Sie haben natürlich geahnt, dass so was kommt. Bei mir, das wissen Sie, läuft am Ende alles auf das Eine hinaus. Und es ist tatsächlich so, dass so mancher Frosch sich dann als Prinz entpuppt, der genau jene Qualitäten besitzt, die Frauen so sehr schätzen. Man muss sie nur rauskitzeln.

Ich habe da so meine Erfahrungen, und ich bin oft genug überrascht worden, im positiven Sinne. Wofür ich plädiere, ist nichts anderes als ein wenig mehr Offenheit. Für die Bereitschaft, sich einzulassen. Auszuprobieren. Wenn der Frosch ein Frosch bleibt, können Sie sich ja immer noch zurückziehen.

Natürlich hat jede Frau ihren Traumprinzen vor Augen. Sie orientiert sich an bestimmten Vorbildern, an Rollenmustern, lässt ihre Fantasie frei schweifen, bastelt sich ihren Idealmann zurecht. Doch das Leben ist kein Hollywoodfilm. Wenn Sie allzu sehr beharren auf Ihrer Vorstellung, wird am Ende nie was draus. Brad Pitt ist bereits vergeben, und Daniel Craig auch. Deshalb: Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt, und seien Sie nicht gar zu abweisend. Ich war es nie – und bin fast immer gut damit gefahren.

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