Mit Vanessa im Heu

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Ich bin ein Landkind. Wenn ich Kuhdung rieche oder Gras (richtiges, nicht das zum Rauchen!), wenn ich den Geruch von frisch geschlagenem Holz, Pilzen und Wald in die Nase kriege, vor allem aber den von Heu, dann wird der Begriff Heimat für mich ganz sinnlich und konkret

Dank jahrelanger Übung beherrsche ich alle Fertigkeiten, die auf einem Bauernhof gefragt sind, ziemlich gut: Ich kann mit der Sense umgehen und Kühe melken, Traktor fahren, Unkraut jäten, Ziegen hüten und Kartoffeln ausbuddeln. Am liebsten erntete ich damals, nachdem ich auf den Geschmack gekommen war, Gemüse wie Gurken, Mais, Möhren und Zucchini, also Früchte, die man auch gut als Dildo benutzen kann. Der Gebrauch von Tannenzapfen, das nur so nebenbei, ist übrigens nicht zu empfehlen.

Ich kann nicht sagen, dass ich das alles vermisse. In Berlin, wo ich schon seit vielen Jahren lebe, gibt es andere Reize, auf die ich nicht verzichten möchte. Aber ein nostalgisches Gefühl überkommt mich manchmal denn doch. Vor allem ans Heu habe ich viele schöne Erinnerungen. Wenn ich dort auch nicht entjungfert wurde, so habe ich doch manch denkwürdige Stunde im Heu, in der Scheune nicht weit von meinem Mädchenzimmer, verbracht.

Sie merken, ich kriege mal wieder ganz elegant die Kurve zum Sex. Denn es ist schon etwas anderes, sich in einer ungewöhnlichen, nicht alltäglichen Umgebung zu vergnügen, als ganz normal im Bett. Das prickelt und gibt einen ganz besonderen Kick. Also, gehen Sie mal raus aufs Land, in die freie Natur, und treiben Sie dort all jene Dinge, die Sie – das unterstelle ich jetzt einfach mal – am liebsten machen. Sie werden sich wundern!

 

 

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