Machen wir’s französisch!

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Sex ist eine Sache aller Sinne. Auch das Hören spielt eine Rolle, die allerdings oft unterschätzt wird. Damit meine ich jedoch weder Dirty Talk und noch jenes leidenschaftliche Stöhnen, welches beim Liebesspiel durchaus erregend wirkt. Nein, ich rede von dem Zungenschlag, mit dem etwas gesagt wird. Vom Akzent und Dialekt.

Nun gelten die Franzosen ja seit jeher als die Weltmeister der Erotik, es ist ein fulminanter Ruf, der ihnen vorauseilt. Was also liegt näher, als wissbegierigen Adepten der Liebeskunst einen französischen Akzent anzutrainieren? „Isch finde, du asst einen formidablen Aaasch“, das klingt, richtig akzentuiert, doch ungemein sexy, oder nicht?

In Berlin bringt Sandrine Castelot, Sprachcoach ihres Zeichens, genau das den Leuten bei (www.sprachcoach-franzoesisch.de, auf Anfrage). Wie sich das dann im Bett macht, entzieht sich meiner Kenntnis. Eines immerhin weiß ich: Besser französisch als sächsisch, bayrisch, pfälzisch oder gar – horribile dictu! – schwäbisch. Wenn mir ein Mann damit kommt, habe ich stets den guten alten Knebel griffbereit (gibt’s in jedem SM-Laden).

Und was das Französische betrifft: Den künstlichen Akzent brauche ich nicht, ich vertraue da mehr auf die traditionelle Art, mich französisch auszudrücken. Die ja auch mitunter zungenbrecherisch ist.

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